Informationen zum KulTouren-Treff

Projektgruppe zur Integration von geflüchteten Jugendlichen in die partizipative Jugendarbeit Bargteheides

Jugendarbeit vertreten durch das Jugendarbeitsteam der Stadt Bargteheide (JAT) 

Krieg und Vertreibung aus der Heimat sind kein neues und unbekanntes Problem. Vor allem die Kriege im Nahen Osten, welche mit dem Irak-Krieg 2003 begonnen haben und über den Arabischen Frühling nun in besonderer Grausamkeit und Härte seit 5 Jahren Syrien erschüttern, haben Europa vor die große Aufgabe gestellt, den vertriebenen Menschen eine neue Heimat zu bieten.

Es gilt, insbesondere Kinder und Jugendliche, möglichst nahtlos und natürlich mit den einheimischen Jugendlichen in Kontakt zu bringen. Ziel ist es, dass rasch Freundschaften entstehen und es zu einer schnellen, aber auch dauerhaft tragfähigen Integration kommt. 

Planungsgrundlage 

Auf dem „Bargteheider Bildungstag“ (Februar 2016) nahm dieses Projekt seinen Anfang. Bei den teilnehmenden Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie jugendlichen Flüchtlingen kam die Frage auf, wo sich junge Leute  treffen könnten, um sich  kennen zu lernen. Einheimische Jugendliche sollten dabei die Möglichkeit bekommen, den Neuankömmlingen ihre neue Heimat zu zeigen. Hierfür wurde das Jugendarbeitsteam der Stadt Bargteheide (JAT) als städtischer Kooperationspartner gewonnen, um der Entwicklung dieses Projektes einen professionellen Rahmen zu geben. Das städtische Jugendzentrum (JuZe) dient dabei als regelmäßiger Ort für Begegnung und zum Planen gemeinsamer Aktivitäten und Ausflüge. Der KulTouren-Treff findet auf Wunsch der an der Planung beteiligten Jugendlichen sonntags im städtischen Jugendzentrum (JuZe) statt. Die Teilnahme ist dabei unverbindlich und bedarf keiner Anmeldung.

Zielgruppe

Entwickelt wurde dieses Projekt für junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren, die Interesse an anderen Kulturen haben und offen sind, Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenswelten kennen zu lernen.

Ziel des Projektes

Mit diesem Projekt wird sowohl eine Willkommenskultur für die geflüchteten Jugendlichen, als auch die Möglichkeit für eine unaufdringliche und reibungsarme Integration geschaffen.

Die Toleranz gegenüber anderen Weltanschauungen und Sichtweisen sowie die Akzeptanz anderer Gewohnheiten und Verhaltensweisen sollen vermittelt und ermöglicht bzw. erleichtert werden. Durch die Chance zum Kennenlernen können Vorurteile und Ängste überwunden werden oder entstehen gar nicht erst. Gemäß § 11 SGB VIII Abs. 1 Satz 1 und 2 wird seitens des Jugendarbeitsteams (JAT) nach partizipatorischen Grundsätzen gehandelt und die jungen Menschen werden zur Mitbestimmung und Mitgestaltung ermuntert.

Feedback und Ausblick 

Das vorgestellte Projekt, soll in erster Linie die Integration von geflüchteten Jugendlichen fördern. Doch auch die präventive Arbeit des Jugendarbeitsteams (JAT) ist ein wesentlicher Punkt. Allen am Interaktionsprozess Beteiligten, wird ein Rahmen geschaffen, in welchem sie sich mit unterschiedlichsten Sprachen und Kulturansätzen begegnen können.

Wir wollen es den jungen Menschen ermöglichen, sich kostengünstig ihre neue Heimat zu erschließen und allen Jugendlichen die Möglichkeit bieten Vorurteile abzubauen und Freundschaften zu knüpfen, vielleicht ja lebenslängliche.